Wirtschaftsspionage in deutschen Unternehmen

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Rechtsanwalt Oliver Marson

Wirtschaftsspionage und der Schaden für die

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Rechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin

Wirtschaft

Die Höhe des durchschnittlichen Schadens durch Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Laut einer PwC Studie bezifferten die Unternehmen schon 2011 die Kosten durch wirtschaftskriminelle Handlungen auf rund 8,4 Millionen Euro. Noch zwei Jahre zuvor waren es lediglich 5,6 Millionen Euro. Ursache dafür sind überdurchschnittlich hoher Schäden. So würden drei Prozent der befragten Firmen Schäden von mehr als 100 Millionen Euro angeben. Dazu kämen steigende Kosten für die Aufarbeitung der Straftaten.

Für die Studie hat PwC das Forschungsinstitut TNS Emnid beauftragt, die Verantwortlichen für die Aufklärung der Verbrechen in 830 Unternehmen zu befragen. Ausgewählt wurden ausschließlich Firmen mit mindestens 500 Mitarbeitern, zum Großteil handelt es sich um internationale Konzerne.

Die Täter der Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität

Jede zweite Wirtschaftsstraftat wird der Studie zufolge von einem Mitarbeiter des geschädigten Unternehmens begangen. Dabei stamme ein großer Teil der Täter aus dem Top-Management. Bei Tätern aus der Führungsebene erfolgte in der Vergangenheit viel seltener eine Strafanzeige als bei den übrigen Beschäftigten.

Prävention gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen in der Studie hat mittlerweile ein Compliance-Programm, das wirtschaftskriminellen Handlungen vorbeugen soll. Als besonders vorbildlich in diesem Bereich nennen die Befragten Siemens.

Wirtschaftsspionage – Prävention – Korruption – Compliance-Programme

Im Falle der Spionage und  Korruption besteht Nachholbedarf. Mit zwölf Prozent liegt der Anteil der betroffenen Unternehmen hier auf dem Niveau der Vorjahre. Die Schädigung durch Schmiergeldzahlungen oder sonstige Bestechung fällt vermutlich noch höher aus. Gut jedes vierte Unternehmen ist davon überzeugt, aufgrund illegaler Einflussnahmen von Wettbewerbern mindestens einmal bei einer Ausschreibung nicht zum Zuge zu kommen.

 Wirtschaftsspionage  – „The Mask“ spähte Unternehmen aus

Wie Spiegel online berichtete,  ist ein großangelegter Spionageangriff ist ans Licht gekommen. Er zielte auf Regierungsorganisationen, Unternehmen und diplomatische Vertretungen weltweit. Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat eine Gruppe von Schadprogrammen analysiert, die sie „The Mask“ nennt. Bei Kaspersky bezeichnet man den Vorgang als „Cyberspionage-Kampagne„. Betroffen seien Opfer aus 31 Ländern, auch aus Deutschland. 380 befallene Geräte haben die Fachleute bislang ausgemacht, die Angreifer konnten die infizierten Rechner ausspähen und unter ihre Kontrolle bringen, wichtige Dokumente und Schlüssel stehlen. Wie hoch die Opferzahl wirklich ist, ist aber unbekannt. Betroffen sind nicht nur Botschaften und Regierungseinrichtungen, sondern auch Energie-, Öl- und Gasunternehmen sowie Forschungseinrichtungen und Aktivisten.

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