Die organisatorischen Grundprinzipen vorbeugender Compliance-Organisation

Die organisatorischen Grundprinzipen vorbeugender Compliance-Organisation Korruptionsschutz Prävention

Rechtsanwalt Ulrich Dost

Die organisatorischen Grundprinzipen vorbeugender Compliance-Organisation

Korruption ist komplex. Folglich sind es auch die Ursachen. Und deshalb gibt es auch kein Heilmittel, das überall, gegen alle Erscheinungsformen und jederzeit wirkt. Unbeschadet dessen gibt es die nachfolgend behandelten,  organisatorischen Grundprinzipien vorbeugender Compliance-Organisation.

Das Vier-Augen-Prinzip

Einem Unternehmensmitarbeiter sind bei Anwendung dieses Prinzips die Alleinbearbeitung von Aufgaben, von Vorgängen und alleinige Entscheidungen untersagt.

Das Prinzip der Funktionstrennung

Dabei werden Prozesse der Auftragserfüllung von Prozessen der Auftragsüberprüfung voneinander getrennt. So werden die Zuständigkeitsbereiche der Mitarbeiter getrennt, in dem der eine für die Überprüfung von Rechnungsunterlagen zuständig ist, während ein anderer Mitarbeiter über die Berechtigung zur Freigabe von Mitteln verfügt.

Das Need-to-know-Prinzip

Jeder Mitarbeiter erhält nur die zur Erledigung seiner Aufgaben erforderlichen Informationen. Hier sind entsprechende Berechtigungskonzepte in den EDV-Anlagen der Unternehmen zu installieren.

Die Job-Rotation

Die Aufgabengebiete der Unternehmensmitarbeiter werden nach längeren Zeitabläufen gewechselt. Dabei können Veränderungen im Wechsel der Aufgabengebiete (Personalrotation) und im Bereich der Aufgaben (Zuständigkeitsrotation) vorgenommen werden.

Zum Seitenanfang

« Zur Startseite